Nicht „hättest du Festgeld genommen?“, sondern: Wie viel Mehrrendite hast du pro Risiko-Einheit gegenüber Festgeld erzielt?
Die Sharpe Ratio beantwortet nicht die Frage: „Wie viel Euro hätte ich auf dem Festgeldkonto?“ Sie vergleicht vielmehr:
Positiv: Du liegst über dem Festgeld-Niveau — die Frage ist nur, ob die Mehrrendite das eingegangene Risiko rechtfertigt.
Negativ: Trotz Schwankungen am Markt war die Rendite schlechter als der Festgeld-Vergleich — das ist die ungünstige Kombination aus Risiko ohne ausreichende Belohnung.
Sharpe = (Rp − Rf) / σp
Quelle: klassische Portfoliotheorie (William F. Sharpe); dieselbe Struktur findet sich in WolframAlpha unter „Sharpe ratio“.
Den Vergleichssatz (Standard 3,0 %) kannst du im Performance-Reiter und unter Optionen → Sharpe / Festgeld anpassen.
„Dein Portfolio hat das Festgeld-Niveau geschlagen. Für die Schwankungen, die du eingegangen bist, war die zusätzliche Rendite solide — pro ‚Einheit‘ Volatilität hast du im Schnitt etwa 0,50 Einheiten Mehrrendite über Festgeld erzielt.“
So liest cashlog.org die Zahl im Klartext unter der Kennzahl — immer bezogen auf deinen gewählten Zeitraum und Vergleichszins.